Wirtschaft/Recht

 

Bewerbungsgespräch: Neugier kann teuer werden

Wer eine Stelle zu vergeben hat, interessiert sich verständlicherweise dafür, was die Bewerberin oder der Bewerber nicht nur an beruflicher Vorbildung, sondern auch an persönlichen Eigenheiten mitbringt – schließlich muss sie oder er auch in ein Team passen. Doch mit der Einführung des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist es damit komplizierter geworden. Was dürfen Sie überhaupt noch fragen?
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Arbeitsrecht: Scheidung: Arzt muss Gehalt für 27 Jahre nachzahlen

Die Mitarbeit des Ehepartners in der Hausarztpraxis ist gewiss keine Seltenheit. Umstritten allerdings ist die Frage, ob es sich bei dieser Tätigkeit nun um einen sozialversicherungspflichtige Arbeit handelt, oder um „eine Leistung von Diensten aufgrund familiärer Verpflichtung“. Unter Umständen kann das einen Praxisinhaber zu einem späteren Zeitpunkt teuer zu stehen kommen.
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Abrechnung: Psychosomatische Grundversorgung unterbezahlt

Das seelische Befinden von Patienten spielt eine ganz große Rolle in der Hausarztpraxis. Einige Studien zeigen, dass 30, vielleicht sogar 50?% der Krankheiten in der Allgemeinpraxis psychische oder psychosomatische Ursachen haben. Im EBM spiegelt sich das allerdings nicht wider.
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Krankenversicherung: Falschberatung der GKV könnte Hausärzte Privatpatienten kosten

Nicht nur für Versicherte, auch für niedergelassene Ärzte hat es Konsequenzen, wenn gesetzliche Kassen falsche Informationen verbreiten, wie es durch eine Studie gerade aufgedeckt wurde. Nach diesen Informationen müssten auch Arbeitnehmer in die GKV zurückkehren, die eigentlich noch aufgrund eines Bestandsschutzes privat versichert bleiben könnten.
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GOÄ-Reform: 1,32 Euro für die Arztminute

Die Bundesärztekammer glaubt nicht, dass eine Reform der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) vollständig im Sinne der Ärzteschaft durchzusetzen ist. Sie geht dennoch mit konkreten finanziellen Vorstellungen in die Verhandlungen. Der Streit um die „Öffnungsklausel“ hält derweil an.
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Praxismanagement: Termin nicht eingehalten –dürfen Sie ein Ausfallhonorar berechnen?

Erscheinen Patienten selbst verschuldet nicht zum vereinbarten Termin in der Praxis, haben Ärzte Anspruch auf ein Ausfallhonorar. Dies sollten sie im Vorfeld jedoch mit den Patienten vereinbaren und nicht auf Formularen darauf hinweisen.
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Abrechnung: Als Vertreter Rezept ausgestellt? Verzichten Sie auf das Porto!

Geteilter Patient ist halbes Honorar: Sowohl für Vertretungs- als auch für Überweisungsfälle ist nur der halbe Betrag des normalen Regelleistungsvolumens zu berechnen. Trotzdem kann es sich lohnen, z. B. als Vertreter ein Rezept auszustellen. Schicken Sie es allerdings per Post, sollten Sie aus abrechnungstechnischen Gründen lieber auf die Portoziffer verzichten.
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Stimmungsbild: Bei den Hausarztverträgen gibt es noch Luft nach oben

Obwohl nach eigenen Angaben über 80% der Ärzte potenziell die Option zur Teilnahme hätten, geben nur knapp zwei Drittel an, tatsächlich bei einem oder mehreren Hausarztverträgen eingeschrieben zu sein. Das geht aus der Leserumfrage der „Ärzte Zeitung“ zu Hausarztverträgen hervor, an der etwa 1550 Ärzte teilgenommen haben.
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Neue Praxisformen: Zweigpraxis eröffnen – was muss beachtet werden?

Über die Gründung einer überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft hinaus steht Vertragsärzten heute auch die Option zur Gründung einer Zweigpraxis offen. Wann und unter welchen Voraussetzungen lohnt sich das?
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KV-Monopol erhalten? Das muss nicht sein!

Führungskräfte im deutschen Gesundheitswesen sehen in den Selektivverträgen mit den Kassen mehr Zukunftsfähigkeit als in der Fortführung des KV-Monopols. Das ergab eine Umfrage der Financial Times Deutschland.
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