Schweinegrippe - aktuelle Informationen
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Themen aus der Politik
Immer mehr Patienten legen über ihren Arzt Beschwerde ein. Der Vorschlag
eines Fehler-Melderegisters stieß auf heftigen Widerstand und Empörung
in der Ärzteschaft. Für viele stellt sich nun die Frage, wie sie ihre
Praxis möglichst fehlerfrei führen können.
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Soll der Hausarzt seine Patienten mit mittelschweren Depressionen nur
noch dann behandeln dürfen, wenn er einen Facharzt hinzuzieht? Neue
ambulante Codierrichtlinien sollen dies festlegen. Leitliniengerecht
ist das nicht – und auch die Bundespsychotherapeutenkammer warnt, dass
die Versorgung der Patienten dann nicht mehr realisierbar wäre.
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Realismus siegt über Ideologie: Die Bundesregierung wird die
Übergangsregelungen für den Datenübermittlung an private
Abrechnungsstellen bei Selektivverträgen über den 1. Juli 2010 hinaus
um ein weiteres Jahr verlängern.
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In der Haushaltsdebatte im Bundestag hat die Regierungskoalition eine
Deregulierung der Arzneimittelversorgung angekündigt. Niedergelassene
Ärzte können sich Hoffnung machen, bald von den Arzneimittelbudgets
befreit zu werden.
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Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die hausärztliche
Versorgung im ländlichen Raum langfristig sichern. Das Kabinett hat
dafür ein Aktionsprogramm beschlossen.
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Die psychosomatische Grundversorgung wird seit Anfang des Jahres im
komfortablen Zusatzbudget abgerechnet, die Psychotherapie nach Kapitel
35.2 sogar völlig frei. Beides schmälert die Regelleistungsvolumina.
Die KVen wollen deshalb mit den Kassen die Psycho-Leistungen
„einbremsen“.
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Das Bundesversicherungsamt hat mit einer „Aktualisierung der Daten“ im
Gesundheitsfonds für einen Paukenschlag gesorgt. Baden-Württemberg und
Bayern fehlen auf einmal hunderte Millionen Euro, die fest eingeplant
gewesen waren. Die Honorarverhandlungen im Südwesten scheiterten sofort.
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Mit dem Instrument Rabattvertrag sollen Krankenkassen ihre Ausgaben
senken. Eine Untersuchung der Hochschule Fresenius in Köln versucht nun
zu beweisen, dass der Austausch der gewohnten Medikamente in der
Apotheke bei Patienten und Ärzten zu erheblichen Mehrbelastungen führt.
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Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat Kassen und KBV die
Marschrichtung in Sachen Telematik vorgegeben. Die e-Card wird zunächst
eine Krankenversicherungskarte bleiben, Praxistauglichkeit und
Behandlungsqualität sollen im Vordergrund stehen.
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Die Vertragsärzte in Rheinland-Pfalz sollen nach Beschluss der
KV-Vertreterversammlung 0,5 Prozent der Honorare aus den letzten beiden
Quartalen 2009 abgeben. Damit sollen vor allem Facharztpraxen vor der
Insolvenz gerettet werden.
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